Yoga für die Welt

Ich sitze auf meiner mintgrünen Kork-Yogamatte und atme. Ein – hole das goldglitzernde Licht meiner Ahnenwurzel rein, um es in mir aufzunehmen und meine Rückenschmerzen zu lindern, Kraft zu tanken und Ruhe zu finden. Aus – puste all die Last, die Schmerzen, die Dunkelheiten, die nicht zu mir gehören, zurück zu ihren Besitzern. Finde Gleichgewicht in mir – komme zu mir.

Yoga fühlt sich an wie ein „Muss“ für mich für die neue Zeit. Eine Basis, um weiter existieren und meinem Gott verbunden zu sein. In den letzten 10 Jahren habe ich meine Erdung und Basis für mich mit meinen Kindern gefunden, viel ausgehalten, viel ertragen. Nun, scheint es mir, geht es um das doppelte Fundament in mir für die Außenwelt, die mehr und mehr überschattet wird von alten Vorstellungen, Überzeugungen, Strukturen, die nach und nach zu bröckeln beginnen, im Chaos münden, nicht mehr weiter tragen, nicht mehr funktionieren, zum Stillstand führen.

Es gilt, sich weise zu machen, da man heutzutage schnell falsch verstanden wird, triggert und wie in Zeiten der Hexenverbrennung für Dinge verantwortlich gemacht und auf den Scheiterhaufen gestellt wird, die ohnehin nicht aufzuhalten sind.

Man darf Wahrheiten, die dem Mainstream oder der Illusion die uns aufegtischt wird widersprechen, nicht mehr aussprechen, nicht äußern, weil man sonst als „menschenverachtend“ hingestellt wird, wenn man sich nicht in den Krieg der anderen einmischen will oder zuerst einmal an sich denkt.

Dabei denken doch viele ausschließlich nur an sich, wenn die Uneinigkeiten der anderen dazu benutzt werden, um sich selbst besser, gar als Retter darzustellen oder sich durch die Einmischung materiell zu bereichern. Liebe dich selbst, wie deinen Nächsten, heißt es in der Bibel. Doch, das was Menschen daraus machen, entspricht einer Doppelmoral, die wohl kaum zu einem Frieden führt, der nicht auf nur auf den Schultern einer Partei lastet. Wirkliche Harmonie und wirklicher Frieden baut auf Kompromissen und dritten Wegen, die weder dem Willen des einen noch des anderen entsprechen, sondern entweder beide beinhaltet oder beide vernachlässigt und dabei in jedem Falle einen goldenen Weg beinhaltet.

Man kann auch auch keinen Frieden stiften, wenn man selbst nicht mit sich im Frieden ist. Was ist also so schlimm daran, erst einmal für sich selbst so zu sorgen und sich einzusetzen, wie Menschen es üblicherweise für andere tun, weil es einfacher ist, sich um fremde Probleme, anstatt die eigenen zu kümmern?

Klar, können wir uns die Dinge schön reden und weiter verleugnen. Doch solange da Frust, Leere, Chaos und auch nur der Hauch von Veränderungsdrang in uns schwelt, sind wir noch nicht im Frieden.

Die westliche Welt räumt auf, sorgt für sich. Europa lässt sich mehr und mehr von Gleichmacherei und vermeintlicher Solidarität leiten, von der nur Ostdeutsche wissen, wo sie hingeführt hat – zur Diktatur, die mundtot und unfrei macht. Der Osten macht sich dicht und kleine ehemalige Schauspieler spielen sich als Superhelden auf, die ihr kindliches Begehr fast schon anmaßend, übertreibend und lachhaft dramaturgisch über andere stellen und die Welt aus den Fugen geraten lassen.

Das lässt doch an der Wahrhaftigkeit der Geschehnisse zweifeln und eher die Vermutung einer großen Inszenierung zu, genauso wie der ganze Corona-Quatsch, der die Welt in mehrere Lager spaltete. Plötzlich stand willkürlich gemachtes Recht über gesundem Herzmenschenverstand, welches einst auf der Verfassung begründet wurde, dass die Würde des Menschen unantastbar ist. Die Ausmaße des Schadens sind bis heute unüberschaubar.

Meine Freundin, die als Kind in Darmstadt mit Deutsch-Türken aufwuchs meinte neulich: „Die waren wir wir – also ganz normal. Aber die, die da jetzt am Bahnhof rumrennen, das sind Zombis! Ich hab‘ Angst vor denen, die sind doch total druff.“ Damit meint sie, dass sie auf Drogen sind. Und was passiert, wenn man drogenabhängigen Zombis überrannt wird? Apokalypse? Dass wir zu Robotern werden müssen, um ihnen begegnen, geschweige denn sie bändigen zu können?

Ich will, kann und bin das nicht. Ich entscheide mich für Yoga und atme.

 

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