ENTWAFFNET – Part 1

Oh süße Sanftheit in Person. Gehalten hast du mich, gewogen und mein Ohr beflüstert mit deinen schmachtenden und wohlwollenden Worten. Hypnotisiert mit deinem Liebesprogramm machst du dich unersetzlich, deine Nähe so kostbar und wertvoll, dass uns nichts aus unserer Blase herausholen könnte.

Ist das alles nur ein Traum? Verschweigst du mir etwas? Hältst du dich bedeckt, gibst nicht alles preis, was dich umtreibt? Dein Verlangen, was du zurückhältst, um mich nicht zu überfordern? Dein Begehr, danach mit mir eins zu sein. Die Scham darüber, dass diese erotische Kraft so stark ist und deinen Verstand außer Kraft setzt. Mir gefallen zu wollen, um mich bloß nicht zu verlieren. Nichts falsch zu machen, um mich nicht zu verlieren. Dich mir nicht wahrhaftig mit all deinen vermeintlichen Schatten zu zeigen, um mich nicht zu verlieren.

Oh Liebster, das wirst du nicht. All das sind deine Schätze, der Nährboden für das, was noch kommen mag. Scheu‘ dich nicht und trau‘ dich! Mir alles von dir zu zeigen und ich werde es nehmen, mir einverleiben und zu Gold machen. Vertraue auf die Magie, die uns zusammengeführt und mich immer wieder zu dir zurückgebracht hat. Vertraue nicht auf mich, sondern auf diese Kraft, die uns trägt und dich, der sie denn sieht und fühlt.

Es ist zu schön, um wahr zu sein, sagt mein Verstand. Er will kontrollieren, dich in Besitz nehmen, dich nicht teilen, dich vereinnahmen und manipulieren. Gott, gib mir die Kraft, all das nicht zu tun und dich dafür freizulassen, darauf zu vertrauen, dass auch ich unersetzlich für dich bin, dass du meine Emotion aushältst, dass meine Aura dich so tief anzieht, dass du gar nicht anders kannst, als zurückzukehren.

Gott, gib mir die Kraft, dich so zu nehmen wie du bist, dich nicht verändern oder verbessern zu wollen, sondern dich einfach zu lieben. All das, was mir an dir aufstößt in Liebe zu verwandeln, das Gute im vermeintlich Schlechten zu sehen. In all den alten Schmerzen und Fehler der anderen. In dem Loch in meinem Herzen. Und mich durch dich und dich durch mich damit auf immer zu verwandeln. Wir vermögen es. Zu heilen, zu wandeln, zu lieben.

Und wenn du mich dann in den Arm nimmst, mich mit deinen sanften Händen umschließt, mein Kopf auf deiner Schulter liegt und ich inmitten deiner Haare rieche, fühle ich Erlösung. Du bist da! Du hältst mich, entwaffnest jeden Versuch meines Verstandes kämpfen zu wollen und lässt mich tief ins Gefühl eintauchen. Einssein. Hingabe. Frieden.

FORTSETZUNG FOLGT…

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