Kabbala – Der Weg 12 „Beharrliches Ertragen“ oder auch „Der Gehängte“

In der Lehre der Kabbala gibt es 22 Wege, die sich eine Seele als Karma, Wandlungs- und Zielthema aussucht. Diese Wege leiten sich aus verschiedenen Zahlenkombinationen und Verschlüsselungen des Namensträgers mit seinem Geburtsdatum (Inkarnationspunkt) ab.

Es ist ein uralte Geheimlehre, aus der sich sogar später die große Arkana des Tarots entwickelte.

Der Weg 12

Stichpunkte: Umkehr, Opfer, Hingabe an das Unausweichliche & Erlösung.

Der Weg 12 bezeichnet die Bewusstseinsenergie der Beharrlichkeit. Die Aufgabe dieses Weges lautet, mit Beharrlichkeit und Selbstvertrauen, die momentanen Situationen durch eine völlig neue Betrachtungsweise zu lösen. Das geschieht vor allem durch innere Arbeit, ohne dass im Außen etwas zu tun ist. Menschen mit dieser Energie sind sich oft der traurigen, ungelösten Geschichten aus früheren Leben bewusst und haben es sich nun zum Ziel gesetzt, es besser zu machen. Oft ist es so, dass diesen Menschen andere Menschen begegnen, die in ihnen das Gefühl erwecken, dass es noch unbereinigte Themen gibt. Das ist ein Indiz dafür, dass man nicht ausweichen, sondern die Dinge nun in Ordnung bringen sollte.

Es geht hier vor allem darum, sich selbst anzunehmen. Diese Seelen haben oft mit Umständen zu tun, in denen sie keinen Ausweg sehen und deshalb in Angst, Frustration und Resignation flüchten. Im Tarot wird die Karte „Der Gehängte“ oft mit Stillstand definiert, weil der Gehängte in seinem gehängten Zustand nichts tun kann. Dabei geht es um die Notwendigkeit, sich selbst zu verändern, eine andere Perspektive, anstatt aufopfernde Mätyrerrollen einzunehmen und dann mit HIngabe loszulassen. Diese Menschen sollen sich im Inneren versöhnen und um Rat und Beistand suchen, wenn Krankheit und Depression sie heimsucht. Auch die Flucht in Übersinnliches ist nur ein Ausweichmanöver, um bloß keine Hilfe annehmen zu müssen und aktiv Heilung zu suchen. Das Erkennen des Lichtes im Schatten und der Dunkelheit im Licht ist der Schlüssel zur Auflösung und Versöhnung.

Positives Denken

Diese Menschen müssen sich selbst die Erlaubnis geben, ein glückliches Leben führen zu dürfen, da ihre Gedanken ihre Realität bestimmen. Sie dürfen lernen, die eigenen Wünsche, Bedürfnisse und Gedanken zu akzeptieren, anstatt sie zu verurteilen und sich selbst zu bestrafen. Es geht hier darum, einen Ausgleich zwischen Denken und Fühlen herzustellen. Dazu braucht es aber keine Opferrolle und auch keinen Retter im Außen. Wenn die Menschen die Situationen so annehmen, wie sie ist und mit großer Beharrlichkeit die anstehenden Probleme lösen, kann die Aufgabe gelöst werden.

Die Befreiung liegt in demjenigen selbst, indem er sich innerlich wandelt und alte Werte gehen lässt, die keinen Bestand mehr haben, um neue zu erschaffen. Das kostet zwar Überwindung, führt aber durch den heilenden Transformationsprozess mit neuen Einsichten zu einer Wandlung der Persönlichkeit, in dessen Nähe sich alle wohl fühlen.

Zweifele nicht an dem, was du noch nicht sehen kannst.

Aber glaube an die Dinge, die du dir vorstellen kannst!

Wenn die man sich mit innerlich wiederstreitenden Kräften ausgesöhnt hat, werden sich neue Wege auftun. Man hat immer die Wahl. Wähle richtig und übernimm die Verantwortung für die neuen Gefühle und das, was dadurch umsetzbar ist. Dann kann wirkliche, große Veränderung geschehen.

 

Wandlung zulassen, beharrlich bei einer Sache bleiben, bis sie Erfolg hat und die Bereitschaft, sich zu verändern um neue Erfahrungen zu machen ist der Schlüssel

 

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Viel Freude auf deinem Weg!

 

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