Es ist wie es ist

Es ist wie es ist, ist wohl die weiseste Haltung, die man zu den Dingen einnehmen kann. Was diese Haltung beinhaltet meint Neutralität, Wertungsfreiheit und Durchlässigkeit. Wenn man es schafft, die Umstände, sich selbst und alle anderen so zu akzeptieren, wie sie sind, hebt man den inneren Widerstand auf und kann dadurch die Dinge SEIN lassen und damit auch loslassen.

Wenn wir immer vom „Loslassen“ reden, ist also damit gemeint, die Dinge so zu akzeptieren, wie sie sind. Vor allem den eigenen Emotionszustand. Denn alles, was diesen Widerstand erzeugt sind eine Reihe von Erfahrungen und Programmierungen, die sich in unser Unterbewusstsein eingepflanzt haben und uns von unserer eigenen Wahrheit, unserer Intuition und dem göttlichen Plan trennen. Es sind also mehr die Glaubensmuster, die uns in irgendeiner Art und Weise behindern, in dem sie gewisse Emotionen erzeugen.

Alles ist miteinander verbunden

Gedanken (Geist) mit Gefühlen, Gefühle (Schmerzkörper) mit dem Körper (Materie). Wenn wir immer wieder Schmerz oder unangenehme Dinge fühlen und erleben, kreieren wir immer wieder den gleichen Mist, von dem wir uns eigentlich befreien wollen. Dies dient dazu, sich dieser Zusammenhänge und der eigenen Anteile bewusst zu werden. Und wenn sie immer wieder auftreten – diese unangenehmen Situationen mit den entsprechenden Gefühlen, haben wir die Lektion noch nicht gelernt und integriert.

Bewusstsein heilt und macht frei

Es geht also weniger darum, die Dinge loszuwerden, sondern sich ihrer bewusst zu werden und sich bewusst für den „lichtvollen“ Weg zu entscheiden. Fühle ich Groll, entscheide ich mich bewusst für die Liebe. Erkenne ich Zweifel in meinen Gedanken, entscheide ich mich bewusst dafür, zu vertrauen. Anzunehmen, wie es ist, befreit dich in jeder Hinsicht. Die bewusste Ebene erst – also sich selbst (die eigenen Gedanken und Gefühle zu beobachten können) wertungsfrei anzunehmen, wie man ist, ohne sich damit identifizieren zu müssen, hebt Widerstand auf und macht durchlässig. Bedingungslos. Es macht irgendwann nichts mehr mit einem und trotzdem fühlen wir und können den Verstand dafür einsetzen, wofür wir ihn brauchen.

Der Plan hinter all dem

Letztlich ist jeder von uns mit gewissen Persönlichkeitsanteilen, Fähigkeiten, Stärken und Schwächen, Qualitäten hier. Das ist das, was wir allgemeinhin als Persönlichkeit, Charakter etc. bezeichnen. Die Seele selbst ist wertfrei, bedingungslos und neutral. Sie will gewisse Erfahrungen durch diesen Körper, der mit Schmerz und Geist verbunden ist, machen, um sich zu entwickeln oder einfach zu erfahren. Sie bringt natürlich gewisse Dinge mit, die in früheren Leben schon Thema waren und nun geheilt werden wollen. Sei dir also gewiss, dass Bewusstwerdung der einzige Weg ist, um zu erkennen, dass dich keine neuen Dämonen heimsuchen, wenn du deine alten in den Griff kriegst. Möglicherweise geht es allein darum, genau diese in den Griff zu bekommen, um du selbst sein zu können und durch dich das wirken zu lassen, was wir Gott nennen. Für dich selbst & für das große Ganze.

Für mehr Inspiration empfehle ich folgende Bücher:

Seelenstriptease I – Von der Angst ins Vertrauen

Seelenstriptease II – Vom Schmerz in die Liebe

Das Jahr in dem ich Heimat fand

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