Auszeit – Manchmal will das Leben einfach eine Pause von dir

Auszeit

Du hast Visionen, Ideen und total viele Weltverbesserungsvorschläge, aber alles, was du anpackst, scheint irgendwie nicht zu funktionieren, nicht weiterzugehen oder es läuft nur zäh, wie ein langer, klebriger Kaugummi. Entweder gibt es irgendwelche Widerstände im Außen, die dich daran hindern, endlich das zu tun, was du die ganze Zeit schon tun wolltest oder aber eine Grippe rafft dich so nieder, dass gar nichts mehr geht.

Dann könnte es sein, dass das Leben eine Pause von dir verlangt – und zwar nicht in dem Sinne, dass es dich nicht mehr leiden kann und dich nicht mehr mitspielen lässt, sondern in dem Sinne, dass es dir eine Zeit der Ruhe, der Regeneration, der Erholung schenkt, in der dir vermutlich sehr viel wichtige Dinge bewusst werden, die dir im normalen Funktionsmodus nicht klar geworden wären.

Denn immer, wenn dir ein Widerstand begegnet – ob nun im Außen oder im Innen – ist dies ein Zeichen dessen, dass ein bestimmtes Gefühl in dir noch nicht gefühlt ist, was dich in einem alten bzw. schweren Energiezustand hält, der für das, was du da in deinen Visionen und Weltverbesserungsvorschlägen nicht mehr gebrauchen kannst. Dieses Gefühl will erst gefühlt werden. Und meistens ist es ein Schmerz, der tief verborgen und umarmt werden will.

Materie

Ein weiterer Grund dafür ist, dass dein Körper aus dichter Materie besteht. Sobald sich Neuerungen ankündigen, betreten diese erst energetisch das „Feld“ in Form von Visionen, Vorstellungen, Eingebungen, Ideen. Und sobald etwas im Feld ist und mit Aufmerksamkeit genährt wird, kann es auch nach und nach Form durch Materie bekommen.

Da es allerdings sehr viel länger dauert, bis sich all diese feinstofflichen Bilder zu einer solchen Dichte zusammenfügen, dass sie real und für das menschliche Auge (nicht nur für das dritte Auge) sichtbar werden, ist auch unser Körper damit beschäftigt, sich diesen Veränderungen anzupassen, die bald eintreten werden.

Susanne Hühn erklärt den IMAGO-Prozess in ihrem gleichnamigen Buch sehr anschaulich mit der Raupe im Kokon, die sich auf ganz natürliche Weise in die Einsamkeit zurückzieht, um den Prozess der Transformation geschehen zu lassen:

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Dieser Vergleich aus der Natur hilft sehr, um ein wenig Sicherheit darin zu gewinnen, dass auch der Zweifel in solchen Phasen sein darf und den Prozess der Veränderung nicht stört. Denn die Zellen wissen bereits, dass sie sich auf etwas Neues vorbereiten, auch wenn es der Raupe noch nicht klar ist. Sie adaptieren das Neue und fangen an, wie ein Netzwerk Information mit Information abzugleichen, um ein Neues aufzubauen, bis letztlich der Kokon platzt und der Schmetterling geboren wird. In diesem Moment ist er allerdings sehr verletzlich und noch nicht bereit zu fliegen.

Dazu braucht er noch ein wenig Zeit und auch diese wird er bekommen, wenn er nur vertraut, dass alles von ganz allein passiert und nicht künstlich und mit aller Gewalt herbeigeführt werden kann.

Und die wichtigste Erkenntnis, die in solch einer Ruhephase ins Bewusstsein dringt:

Die Welt dreht sich auch ohne dich weiter

Wenn du bei deiner eigenen Transformation oder auch dem Zugang zu deinem inneren Kind Hilfe benötigst, verweise ich auf mein Beratungsangebot:

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